Vermögenszuwachs

Die Rendite einer Immobilie setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen. Erst die Summe dieser ergibt die tatsächliche Höhe der Rendite.

Vermögenszuwachs durch Nettomietrendite

Eine Immobilie erwirtschaftet eine durchschnittliche Mietrendite in Höhe von 4% p.a. Dies ist die Sofortrendite, die der Anleger für sein eingesetztes Kapital erhält.

Vermögenszuwachs durch erhöhte Abschreibung

Erhöhte Abschreibungssätze bei Denkmalimmobilien erfreuen Eigentümer an beträchtlichen Steuerrückflüssen vom Finanzamt. Diese stellen ebenfalls eine Einnahmequelle dar und werden somit der Rendite zugerechnet.
Die Höhe richtet sich natürlich nach der individuellen Einkommenssituation und beträgt ca. 4% p.a. vom Kaufpreis in denn kommenden 12 Jahren. Allzu gerne wird dieser wichtige Faktor des Gesamtertrags bei dem Vergleich mit anderen Anlageklassen vergessen!

Vermögenszuwachs durch Inflationsvorteile

Die Wertsteigerung aufgrund einer Investition in Sachwerte und damit in eine inflationsgeschützte Kapitalanlage ergibt eine durchschnittliche Wertsteigerung pro Jahr von ca. 2%. Dieser Wertzuwachs ist darin begründet, dass ein Käufer jedes Jahr mehr Geldwert aufwenden muss, um die gleiche Sachwertanlage zu erwerben. Dieser Wert orientiert sich an der aktuellen Inflationsrate. Mit dem Immobilienerwerb agieren Sie nicht nur geschützt vor der Inflation, sondern profitieren sogar von ihr. Denn mit jedem Jahr muss inflationsbedingt mehr Geld aufgebracht werden, um Sachwerte zu erwerben. Ein späterer Verkauf ist also bereits aus der Geldwertentwicklung heraus lukrativ. Hinzu kommt die prinzipielle Wertsteigerung, die natürlich besonders Denkmal-Immobilien in Bestlagen auszeichnet.

Eine professionell verwaltete Immobilie steigert ihren Mietertrag für den Eigentümer beständig und gleicht damit den Kaufkraftverlust des Geldes aus.

Vermögenszuwachs durch Qualität/Ausstattung und Lage -> höhere Mieten

Eine weitere Wertsteigerung ergibt sich aus der gewählten Lage, der Ausstattung und der Vermietbarkeit des gewählten Objektes. Immobilien in Zentrumslagen erfahren hier derzeit einen immensen Wertzuwachs, da hier eine höhere Nachfrage vorliegt als das derzeitige Angebot umfasst. Wählt man eine Immobilie als Anlage in einer unwiederbringlichen Lage, so zahlen hier Mieter oder evtl. spätere Käufer wesentlich höhere Mieten bzw. Kaufpreise als in nicht so begehrten Lagen. Immobilien in bevorzugten Lagen sind nicht unbegrenzt vermehrbar, daher entscheiden hier Angebot und Nachfrage über den zu erzielenden Kauf- bzw. Verkaufspreis. Diese Wertsteigerungen können nur schwer beziffert werden und belaufen sich in Top-Lagen bei 4% und mehr p.a! Studieren Sie selbst einmal die Immobilieninserate und sie werden auch dort Objekte finden, deren Preise weit über dem Durchschnitt liegen!

Ist die Lage zentral – in Ballungsgebieten –, was eine immer größere Rolle spielt, da die Nachfrage an zentral gelegenen Objekten höher ist als die derzeitige Verfügbarkeit. Immobilien in einer Top-Lage wie dem Stadtzentrum sind nur begrenzt verfügbar, daher entscheiden hier Angebot und Nachfrage über die Höhe des Kauf- bzw. Verkaufpreises. Die Mietpreise sind dementsprechend höher angesiedelt als bei einer Immobilie, die am Stadtrand gelegen ist. Sind die Voraussetzungen einer guten Lage gegeben, dann wird auch der Vermietbarkeit des Objekts nichts entgegenstehen.

Vermögenszuwachs durch Wertsteigerung der Denkmalschutzimmobilie->Alleinstellungsmerkmal

Auch wenn man über die Höhe der jährlichen Wertsteigerung einer Immobilie nur spekulieren kann, steht unabänderlich fest, dass eine Immobilie als langfristige Kapitalanlage beim Verkauf immer mehr erzielt als den ursprünglichen Kaufpreis. -> ausschließlich gute Lagen, erhöhte Wertsteigerung!

Vor allem die denkmalgeschützte Immobilie stellt beim Wiederverkauf ein knappes Wirtschaftsgut dar und spiegelt sich im Preis wieder.